Wasserspinat mit Garnelenpaste

Der Wasserspinat ist ein Tropengemüse, welches in Südostasien als Delikatesse angebaut wird, während es in Afrika eher als letzte Nahrungsreserve dient. Grundsätzlich gibt es zwei Sorten, den breit- und den schmalblättrigen Wasserspinat. Der breitblättrige wächst schwimmend im Wasser, während der schmalblättrige Spinat auf dem Boden, leicht mit Wasser bedeckt, heranwächst.
Beim Kochen ist zu beachten, dass die Stiele eine längere Garzeit als die Blätter haben und deshalb mit etwas Abstand verarbeitet werden sollten. Durch das Kochen verliert der Wasserspinat ungefähr zwei Drittel seines Volumens. Geschmacklich erinnert er an den bei uns verbreiteten klassischen Spinat.

 

Zutaten für zwei Personen:
600g Wasserspinat
2 EL getrocknete Garnelen
Öl
6 getrocknete Chilis
6 Scharlotten oder zwei Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 EL Garnelenpaste
Salz

Die Chilies werden für ein paar Stunden in Wasser eingelegt, entkernt und in dünne Streifen geschnitten. Aus den Scharlotten, den Knoblauchzehen und der Garnelenpaste wird in einem Kutter eine Paste hergestellt. Diese Paste wird in einer Pfanne mit etwas Öl scharf angebraten, damit sich die Aromen entfalten. Nun kommen die getrockneten Garnelen und die Chilies dazu und werden eine Minute gebraten. Anschließend kommen die in Stücke geschnittenen Stängel des Wasserspinates in die Pfanne und nach zwei Minuten die Blätter. Nach einer weiteren Minute sind die Blätter gar und es kann angerichtet werden.

Ein chinesischer Koch hat uns bei den kleinen Garnelen empfohlen diese länger zu kauen, damit sie ihr angenehmes Aroma entfalten können. Solltet ihr keinen Wasserspinat bekommen, kann dieses Rezept auch hervorragend mit Chinakohl zubereitet werden.